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Philosophie als Lebensform

Gestalten, Texte und Modelle

 

Als sich im 6. Jahrhundert vor Christus das menschliche Denken von den lebensweltlichen Geflechten des Mythos löste und jene singuläre Bewegung des Geistes entstand, die wir die griechische Philosophie nennen, hatte dies nicht nur eine hoch theoretische Weltbetrachtung zur Folge – die „Vorsokratiker“ Thales, Anaximenes, Anaximander und Anaxagoras fragten als „Physeologen“,  als Naturforscher,  nach dem Prinzip aller Dinge – sondern es bildeten sich parallel zu der differenzierenden Arbeit der Reflexion auch entsprechend differenzierte Lebenshaltungen und praktisch-philosophische Lebensformen heraus. Diesen einzigartigen kulturgeschichtlichen Vorgang hat Pierre Hadot in seinem erstmals im Jahre 1981 erschienenen Buch „Philosophie als Lebensform. Antike und moderne Exerzitien der Weisheit“ beschrieben. „Ich habe erkannt“,  so Hadot „dass die Philosophie nicht nur eine bestimmte Art ist, die Welt zu sehen, sondern eine Art zu leben, und dass alle theoretische Diskurse nichts sind im Vergleich mit dem konkreten gelebten philosophischen Leben“.
Ausgehend von der Studie Hadots und zugleich über sie hinausfragend beschäftigen wir uns – anhand der repräsentativen Originaltexte - mit den markantesten Gestalten der griechischen, römischen, patristischen und mittelalterlichen Philosophie und studieren deren praktisch-philosophische Lebensmodelle: Dabei verdienen besondere Beachtung:  Pythagoras und Sokrates, der Kyniker Diogenes von Sinope,  der „Hedonist“ Epikur von Samos, die Stoiker Zenon, Epiktet und Mark Aurel, der Kirchenvater Origenes und der Mystiker Meister Eckhart. Die Frage, warum in den Denkkulturen der Neuzeit sich die Philosophie als theoretische Grundlagenwissenschaft immer stärker von der Philosophie als Lebensform ablöste, dürfte im Blick auf die existenzielle Relevanz des Themas für uns Heutige von besonderem Interesse sein.

Eine Textsammlung wird den TeilnehmerInnen zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt.
Zur Anschaffung empfohlen: Pierre Hadot,  Philosophie als Lebensform. Antike und moderne Exerzitien der Weisheit. Aus dem Französischen von Ilsetraud Hadot und Christiane Marsch (Fischer Taschenbuch), 3. Aufl., 2011,  12.95 Euro.

 

Kurs-Nr: SZ 112-521. 8 mal mittwochs 18.00-19.30 Uhr; Beginn: 16.10.2013. Gebühr: 56.40 € /32.40 € 
Ort: Haus der Weiterbildung in der Goethestr. 9-11,  12207 Berlin-Lichterfelde, Raum 122

 

 

 

 

Dr. Christian Knudsen – Dr. Anselm Vogt:

Philosophische Werkstatt in Referat und Diskussion:

Lebensweisheit der Antike in philosophischen Lebensformen der Gegenwart.

Samstag, 7. Dezember 2013, 10.00 - 17.30 Uhr.

Eine entschlossene Rückbesinnung auf die Traditionen der Antike ist nicht neu; jedoch zeigte sie sich, wo sie sich ereignete, stets als ein Krisenphänomen. Eine epochale Hinwendung zu den Alten unternahm bekanntlich schon der Humanismus der Renaissance, nachdem der spätmittelalterliche Voluntarismus und die Luthersche Revolte gegen die Vernunft im Namen des Glaubens die Zuversicht,  ausgerechnet die Philosophie zur Führerin des eigenen Lebens machen zu können, geschwunden war. Und - wie Friedrich Schiller unter dem Eindruck des heraufziehenden Nihilismus, so entwickelte auch Friedrich Nietzsche unter dem Erschrecken vor dem gestorbenen Gott eine geradezu melancholische Sehnsucht nach dem griechischen Lebensgefühl. So ist es nicht verwunderlich, dass auch heute unter den Denk- und Lebensbedingungen einer Moderne, die – einer unwägbaren Zukunft ausgeliefert - ihre eigene Bestimmung nicht recht zu kennen scheint, eine neue Offenheit für die Weisheit der Antike entsteht – und dies nicht nur in musealer, philosophiegeschichtlicher Absicht, sondern in einer ernsthaften Suche nach Gründen und Grundhaltungen, auf die das Leben bauen kann. Drei aktuelle philosophische Konzeptionen, die in diese Richtung gehen, sollen in der „Philosophischen Werkstatt“ vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.

10.00 Uhr: Introduktion

10.15 Uhr: Referat Dr. Anselm Vogt:

„ „Die Sorge um sich“ und „Die Ästhetik der Existenz“.
Antike Traditionen im lebensphilosophischen Manifest
von Michel Foucault (1926-1984)

11.15 Uhr:  Gespräch (Leitung: Dr. Christian Knudsen)

12.00 Uhr:  Mittagspause - Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen
im Ristorante „Pacini“ (7 min. Fußweg) – nicht im Preis enthalten

14.00 Uhr: Referat Dr. Christian Knudsen:

Sokrates, Aristoteles und Meister Eckhart
als Inspirationsquellen zu einer philosophischen Lebensform heute:

Ernst Tugendhats Buch „Egozentrizität und Mystik“ (2003) und seine These
„Wahrhaft sorgen um sich selbst heißt Distanz nehmen zu sich selbst“

15.00 Uhr: Gespräch (Leitung: Dr. Anselm Vogt)

 

15.30 Uhr - Kaffeepause

16.00 Uhr: Referat Dr. AnselmVogt:

Philosophie als Heilung der Seele -
Das stoische Lebensideal in der rational-emotiven Verhaltenstherapie von Albert Ellis

16.45 Uhr:
Gespräch (Leitung: Dr. Christian Knudsen)

 

Kurs-Nr: SZ 112-523. Mittwoch, 7.12.2013, 10.00-17.30 Uhr. Gebühr: 26.00 € /14,00 €
Ort: Haus der Weiterbildung in der Goethestr. 9-11,  12207 Berlin-Lichterfelde, Raum 208

 

 

Theorien der Seele -

Eine philosophische Lesereise von der Antike in die Gegenwart

Niemand hat die Seele eines Menschen je gesehen. Dennoch haben gerade die bedeutendsten Philosophen, die nicht für leichtfertiges Denken bekannt sind, an die Existenz der Seele nicht nur geglaubt, sondern sie auch in ihrer Tiefenstruktur und ihren mannigfachen Wirkungen höchst differenziert beschrieben. Das gilt in besonderem Maße für Platon, Aristoteles, für die Stoiker und Epikuräer, aber auch für christliche Denker wie Augustinus und Thomas von Aquin.
In der philosophischen Moderne, die sich (im Gefolge Immanuel Kants) mehr oder weniger einhellig von der metaphysischen Behauptung der Unsterblichkeit der Seele verabschiedet hat, finden wir ein bewegendes Spektrum von ganz neuartigen Betrachtungsweisen: auf der einen Seite eine Psychologie, die sich ausschließlich am Beschreibungs- und Erklärungsmodell der Naturwissenschaft orientiert, auf der anderen Seite ein Vielzahl von Seelentheorien, in denen vor allem die Lebenswelt der Individuen berücksichtigt wird.

Am Leitfaden einer repräsentativen Textauswahl bringen wir unser persönliches Nachdenken in Gang und versuchen, gefördert durch den Dialog,  unsere eigenen Gedanken über die Seele
zu entwickeln und zu schärfen.

Kurs-Nr: SZ 118-005, 8 mal dienstags 18.15-19.45 Uhr; Beginn: 22.10.2013. Gebühr: 57,70 € / 33,30 €
Ort: „Feuerwache“  in der Onkel-Tom-Straße 14,  14169 Berlin-Zehlendorf, Raum 19

 

 

 

  

MYTHOS FAUST

Die Faust-Dichtungen Johann Wolfgang von Goethes im Lichte ihrer mythologischen Vorläufer und ihrer poetischen, musikalischen und bildnerischen Nachfahren

Im Jahre 1587 erschien – gedruckt zu Frankfurt am Main durch Johann Spies – die
„Historia von D. Johann Fausten / dem weitbeschreyten Zauberer und Schwartzkünstler, wie er sich gegen dem Teufell auf eine benannte zeit verschrieben / Was er hierzwischen für seltsame Abentheuer gesehen/ selbs angerichtet und getrieben / bis  er endelich  seinen wol verdienten Lohn empfangen - Mehrertheils auß seinen eygenen hinterlassenen Schriften / allen hochtragenden / fürwitzigen und gottlosen Menschen zum schrecklichen Beispiel / abscheulichen Exempel und treuherziger Warnung zusammen gezogen und in den Druck verfertiget“.

In dieser zur moralischen Abschreckung aufrechter Christen komponierten  „Faust-Historie“ waren viele im 15. und. 16. Jahrhundert - mündlich oder schriftlich - kursierende Teufelssagen und magische Zaubersprüche erstmals zu einem literarischen Ganzen vereint. Zentral sind darin die Berichte von Fausts Theologie- und Medizinstudium, seiner Beschäftigung mit der Zauberei und von seinem Bündnis mit dem Teufel, der den Doktor Faustus schließlich auf immer mit in die Hölle nimmt. Goethe, der sich von dem Faust-Stoff vor allem durch ein fahrendes Puppentheater innerlich hinreißen ließ, war zwar nicht der erste Schriftsteller, der sich dramatisch und philosophisch mit der Faust-Gestalt auseinandersetzte – schon 1589 publizierte der englische Dichter Christopher Marlowe das Drama  „Tragicall History of Doctor Faustus“ – jedoch überragen die beiden Faust-Tragödien, mit deren Problematik Goethe sich über 60 Jahre seines Lebens beschäftigte,  alles Vorherige an existenzieller Dramatik und Tiefe der Reflexion. Im Kurs versuchen wir,  in gemeinsamer Lektüre des „Urfaust“ und des „Faust I“ die tragischen Grundkonflikte herauszuarbeiten, in die Faust, Gretchen und Mephisto sich miteinander verwickeln, und prüfen insonderheit an „Faust II“ die philosophischen Lösungen und Perspektiven einer hoffnungsvollen Zukunft. (Hierzu sehen wir auch Ausschnitte aus dem monumentalen Faust-II-Projekt von Peter Stein auf der Expo 2000). Zudem beschäftigen wir uns mit den ungeheuren Ausstrahlungen, die Goethes „Faust“ auf die Zeitgenossen und auf die Nachwelt gezeitigt hat: Wir hören Franz Schuberts „Gretchen am Spinnrad“, Ludwig van Beethovens „Es war einmal ein König“ und schauen in die Faust-Opern von Charles Gounod, Hector Berlioz und Feruccio Busoni. Ebenso beschäftigen wir uns mit  dem „Faust“ in der bildenden Kunst und betrachten Bilder von Rembrandt, Eugène Delacroix, Ernst Barlach u.a.

Zur Anschaffung empfohlen, falls noch keine eigene Ausgabe vorhanden:
Urfaust, Faust I und Faust II bei Reclam.

Kurs-Nr: SZ 112-514. 10  mal mittwochs 18.00-19.30 Uhr; Beginn: 8.1.2014. Gebühr: 69,00 € /39,00 €
Ort: Haus der Weiterbildung in der Goethestr. 9-11,  12207 Berlin-Lichterfelde, Raum 303

 

 

Das Buch auf dem Prüfstand:

Vittorio Hösle
Eine kurze Geschichte der deutschen Philosophie -
Rückblick auf den deutschen Geist

Der 1960 von italienischer Mutter und deutschem Vater in Mailand geborene Philosoph Vittorio Hösle, der 1997 mit der gewichtigen Studie „ Moral und Politik. Grundlagen einer Politischen Ethik für das 21. Jahrhundert“ hervortrat,  im Jahre 1999 aus Ungenügen an der deutschen Universitätsphilosophie in die USA übersiedelte und seither an der University of Notre Dame lehrt, bietet in seinem neusten Buch eine Übersicht über die deutsche Philosophiegeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Er beginnt mit einer Erörterung der Frage, inwieweit es überhaupt legitim ist, den Gang der deutschen Philosophiegeschichte von den restlichen europäischen Philosophiegeschichten abzusondern, und endet mit verhaltener Skepsis hinsichtlich des Überlebens deutscher Philosophie im 21. Jahrhundert. Der Sonderweg deutscher Philosophie beginnt im Mittelalter mit Meister Eckhart und Nicolaus Cusanus. Eine neue Pointierung wird durch die Reformation gewiesen, die gerade wegen ihrer antiphilosophischen Polemik einen Neubeginn des Denkens ermöglicht und die für Deutschland so charakteristische Verbindung von Philosophie und Philologie hervorbringt. Leibniz, Kant und die Fundierung der Geisteswissenschaften im späten 18. Jahrhundert sind Voraussetzungen der Synthese des Deutschen Idealismus, auf die mit Schopenhauer, Feuerbach, Marx und Nietzsche eine rasche Auflösung des Christentums ebenso wie der bisherigen Vernunftmetaphysik folgt. Die Neubegründungen der Philosophie in Gottlob Freges „Begriffsschrift“, in Ludwig Wittgensteins „Tractatus“  und in Husserls „Idee der Phänomenologie“ werden als die wirkungsmächtigsten Versuche des frühen 20. Jahrhunderts dargestellt; auf sie folgt die Philosophie des Nationalsozialismus (Martin Heidegger, Arnold Gehlen, Carl Schmitt) und schließlich diejenige der Bundesrepublik (Hans-Georg Gadamer, Karl-Otto Apel, Jürgen Habermas und Hans Jonas).

Die ungewöhnliche Perspektive, die Hösle mit diesem Versuch einer nationalen Geschichte der Philosophie einnimmt, konfrontiert uns erstens in besonderer Weise mit  jener zentralen Frage, die bereits Hegel aufwarf und die er mit seiner eigenen Theorie des Weltgeistes beantwortete, nämlich mit der Frage nach dem philosophischen Sinn einer Philosophiegeschichtsschreibung überhaupt. Inwieweit können wir in Bezug auf philosophische Konzeptionen und Werke etwa von Kontinuitäten, Entwicklungen, Revolutionen, Stagnationen, Fortschritten oder Rückschritten reden? Wie können wir unseren eigenen Standort in der „Geschichte“ definieren, ohne doch deren Ende zu kennen? Zweitens erkunden wir konkret an den Gelenkstellen des Hösleschen Buches und an den dort waltenden Aspekten und Kriterien die Tiefenstruktur der Darstellung und eröffnen die kritische Auseinandersetzung mit ihr, indem wir aus unserer je eigenen Perspektive die von Hösle behandelten – oder ausdrücklich auch nicht behandelten – philosophischen Traditionen auf differente Weise würdigen.

Zur Anschaffung empfohlen:
Vittorio Hösle, Eine kurze Geschichte der deutschen Philosophie,  München (Beck) 2013, 22,95 EU.

Kurs-Nr: SZ 112-524. 4 mal mittwochs 18.00-19.30 Uhr; Beginn: 2.4.2014, Gebühr: 26,00 € / 14,00 €
Ort: Haus der Weiterbildung in der Goethestr. 9-11, 12207 Berlin-Lichterfelde, Raum 303

 

Über das Gute und das Glück –
Platon und Aristoteles im Dialog

Es war vor allem Sokrates, der mit unerbittlichem philosophischen Eifer die Frage nach dem Guten aufwarf: er tat dies besonders nachdrücklich in seinem berühmten Dialog mit Glaukon, der uns in Platons „Staat“ überliefert ist. Sokrates wusste, dass derjenige von uns, der sich nicht redlich um die Erkenntnis dessen müht, was in Wahrheit den Namen des Guten verdient, sein eigenes Lebensglück unweigerlich verfehlen muss. Wir verfolgen im Kurs die frühen sokratischen Impulse existenziellen Fragens nach dem Guten und dem Glück zunächst in weiteren platonischen Dialogen und wenden uns dann den philosophischen Lösungen zu, die Aristoteles in kritischer Anknüpfung an seinen Lehrer Platon in der „Nikomachischen Ethik“ entwickelt hat - außerordentlich lebensnahe Lösungen, die auch in die aktuellen Glücksdebatten der Jetztzeit noch unmittelbar hineinwirken.

Kurs-Nr: SZ 118-006, 8 mal dienstags 18.15-19.45 Uhr;  Beginn: 18.3.2014. Gebühr: 57,70 € / 33,30 €
Ort: „Feuerwache“  in der Onkel-Tom-Straße 14,  14169 Berlin-Zehlendorf, Raum 28

Friedrich Nietzsche (1844-1900)

„Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen“ (1883-1885)
 und weitere Texte der Selbstüberschreitung

„Der Mensch ist ein Seil geknüpft zwischen Thier und Übermensch, ein Seil über einem Abgrunde. Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben. Was groß ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist: was geliebt werden kann am Menschen, das ist, dass er ein  Ü b e r g a ng und ein  U n t e r g a n g ist.“

Diese visionären Worte wagt Nietzsche nicht selbst, sondern lässt sie - als indirekte Mitteilung an den Leser – den prophetischen Weisen Zarathustra an das unverständige Volk der „letzten Menschen“ sprechen. Offenbar empfand Nietzsche gegen Ende seines wachen Lebens das eigene rückhaltlose Philosophieren gegen die Verstellungen der klassischen Metaphysik und gegen den christlichen Gott der Moral als so riskant, dass er sich nicht nur des alten Zarathustra als einer Maske bediente, sondern auch eine für die Philosophie ungewöhnliche Sprache wählte: hochpoetische Idiome voller Bilder und Metaphern verflechten sich mit Formen der Drohung, Warnung und Tröstung, die uns sowohl an die Mahnungen der Propheten Israels als auch an die Predigt Jesu erinnern. Doch erschließen sich bei behutsamer Lektüre auch und gerade einem Leser, der an rationaler Argumentation interessiert ist, ungeahnte neue Perspektiven auf den Menschen und die Welt, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen. Im Kurs versuchen wir, durch ein gründliches Studium ausgewählter Kapitel mit dem Denken und Fühlen Nietzsches in persönlichen Kontakt zu kommen und das philosophisch-poetische Großexperiment „Also sprach Zarathustra“ mit zu vollziehen. Danach verfolgen wir Nietzsches letzte philosophische Versuche, die mit dem unvollendeten Projekt „Der Wille zur Macht“ und schließlich – nach dem Abschied von Zarathustra – mit der Leitgestalt des Dionysos verbunden sind.
Zur Anschaffung empfohlen, falls noch keine eigene Ausgabe vorhanden:
Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen.
Nachwort von Josef Simon, Stuttgart (Reclam) 2006, 6.80 Euro.

Kurs-Nr: SZ 112-526. 8 mal mittwochs 18.00-19.30 Uhr; Beginn: 14.5.2014. Gebühr: 50, 00 € /26,00 € 
Ort: Haus der Weiterbildung in der Goethestr. 9-11, 12207 Berlin-Lichterfelde, Raum 303